Ich fahre nur da wo ich keine Lizens brauche und ich nicht bei meinen Maschinen den Ständer abbauen muss-der original wie auch zu damaliger Zeit bei vielen alten Sport oder Rennmaschinen angebaut war ! Natürlich ordentlich gesichert gegen Verlust mit geeigneten Sicherungsmitteln ! Bürokratie abbauen und die Fahrer mit schönen echten Maschinen kommen wieder ! Einfach mal über die Grenzen zu unseren Nachbarn schauen wie es da gemacht wird ! Mfg.-Frank !
Martin, man muß dazu sagen dass der VFV damals der Initiator der Gleichmäßigkeitsläufe war und diese Veranstaltungen auch selbst durchgeführt hat.
Bei den heutigen Rennstreckenkosten wäre dies sicherlich nicht mehr zu bewältigen, aber; Man könnte ja ausweichen. Sportflughäfen wie Dahlemer Binz, vielleicht wieder Contidrom und einige Stadtkurse. 5 Veranstaltungen im Jahr würden vollkommen ausreichen. Und dann alles ohne Lizenzen und Geräuschminderungen. Zurück zu den Ursprüngen.
Im Rahmen der DHM sehe ich ehrlich gesagt keine Zukunft für Originale. Es passt nicht zusammen was nicht zusammen gehört.
Die allermeisten Besitzer und Fahrer sind mit ihren Schätzen zuhause geblieben, bzw. haben sich dem Bastelbudenwettbewerb angepasst, weil man mit dem originalem Material gnadenlos durch moderneres Material abgehängt worden ist.
Und bei aller "Gleichmäßigkeit", es wurde schon immer recht gut Gas gegeben.
Ich kann mich noch sehr gut an die vielen tollen echten Rennmaschinen erinnern die in den Achtzigern das Fahrerlager des Nürburgrings füllten. Auch damals gab es einige Eigenbauten. Aber diese enstanden meist alle in den Fünfzigern und waren auch bekannt.
Dann kamen die ersten Nachbauten, NSU Sportmax, BMW RS54 und R51SS sowie R51RS und natürlich die Domiracer. Aber diese Nachbauten waren meist noch qualitativ recht gut. Was den meisten Nachbauten jedoch gemein war, dass sie oft die Motorräder spiegelten deren Vorbilder ja auch schon aus Serienmaschinen enstanden. (Klar, Serienmaschine vorhanden, bauen wir jetzt mal eine Rennmaschine draus). Deshalb bekamen sie eine eigene Kategorie und wurden bei vollen Starterfeldern, wenn genug original Material vorhanden war nicht berücksichtigt.
Die Baujahresgrenze war glaube ich 1968 und jap. Zweitakter waren nicht zugelassen.
Eine Lizenz war deshalb nicht notwendig, da es sich ja offiziell nicht um Rennen sondern um Gleichmäßigkeitsläufe handelte.
Wie andere Rennserien (Grab the flag) zeigen, benötigt man auch heute nicht unbedingt eine Lizenz.
Die OMK hat damals sogar Fahrern die an diesen "wilden Rennen" teilnehmen, Lizenzentzug gedroht, soweit sie eine hatten und an den OMK Veranstaltungen auch teilnahmen.
Uns wurde von der OMK mitgeteilt; "Da es sich ja doch meist um verkappte Rennen handelt sei eine Lizenz notwendig".
Das Beste aber war, dass man Fahrern ab dem 65.sten Lebensjahr nur noch die Teilnahme mit Vorkriegsrennern gewähren ließ.
Das war dann für viele das aus.
Man kann im Nachhinein wirklich behaupten die OMK wurde zum Totengräber der originalen alten Rennmaschinenkultur. Auch wenn es nötig war sich neueren Rennmaschinen zu öffnen und damit noch mehr Klassen in ein Tagesprogramm zu stopfen. Aus war es mit der Gemütlichkeit. Fortan schauten die Teilnehmer ständig auf ihre Uhren.
Das einzige was heute helfen würde, wäre solch eine Veranstaltung zu trennen. Baujahresgrenze Bspw. 1975 und Ende, bzw. weniger Klassen in ein Tagesprogramm einzustellen. Das würde dann allerdings finanziell nicht mehr ausgehen. Denn um solch eine Veranstaltung zu organisieren braucht es nun mal auch das Geld der Teilnehmer. Und damit das Ganze für die Teilnehmer finanziell im Rahmen bleibt, benötigt man halt viele Teilnehmer. Und um möglichst viele Teilnehmer zu bekommen, muß man Zugeständnisse an das Material machen was da von den Teilnehmern beigebracht wird. Also beißt sich die Katze wieder in den eigenen Schwanz.
Der DSMB müsste sich aufraffen den Teilnehmern mit originalen alten Rennmotorrädern mehr Aufmerksamkeit widmen. Eine 10 min. Präsentationsfahrt in einem ansonsten vollgespickten Programm reicht da nicht aus. Aber genau da ist auch ein Problem. Die DHM ist ja eine Meisterschaft. Und die hat dann nun mal Priorität.
Zitat: "Wenn wirklich daran gelegen ist diese alten Originale wieder auf die Strecken zu bringen, dann nur mit gewissen Zugeständnissen an die Fahrer, sprich Sonderrechten, ohne Lizenzzwang und geräuschmindernden Maßnahmen, wie es ja sogar bei einigen Veranstaltungen bereits heute in Form von Demonstrationsläufen gemacht wird."
So oder so, es wird sehr schwer werden die Bedürfnisse aller unter einen Hut zu bringen.
Meine Prognose deshalb; Es bleibt so wie es ist, bzw. wird schlimmer. Die DHM ist eine Spielwiese für Leute die mit einem gewissen Budget gerne vermeintliche Rennen fahren möchten. Im modernen Rennsport würden sie abgesehen von den finanziellen Möglichkeiten vermutlich gnadenlos scheitern.
Das soll aber nicht deren Leistung und Spaß schmälern. Ich bin überzeugt dass alle Teilnehmer einen Riesenspaß haben und froh sind dass sie sich bei einer solchen Veranstaltung austoben können.
Insofern haben auch diese Veranstaltungen eine Berechtigung, aber wie schon gesagt:
Zitat; "Ich will diese DHM-Serie auch nicht verdammen, wie jetzt vielleicht von einigen angenommen wird, aber es sind die Ansprüche die mit der Wirklichkeit nicht mithalten."
Carco, ich danke Dir für die objektive Betrachtung.
Ich werde mich gerne in unsere Serie dafür einsetzen, das es bei uns Sonderläufe für echte Werksrennmaschinen gibt. Vielleicht mit Unterstützung sogar des DMSB und des VFV-Verbandes. Dies setzt allerdings die Bereitschaft voraus, dass die Fahrer von solchen Maschinen bereit sind an mehreren Rennen teilzunehmen und eine Zahl von mindest 30 bis 40 zusammenkommen.
Also Leute, die Interesse haben mit solchen Rennklassikern bei uns teilzunehmen, meldet Euch bitte formlos bei mir. Ich möchte erst mal nur die Interessenten sammeln um eine Diskussionsgrundlage bei den Organisatoren zu haben.
Langsam nervt es! Ich rechne natürlich gleich wieder damit ins Fettnäpfchen zu treten, aber es sollte der VFV/DHM nur einfach mal bissel über den Tellerand schauen?! HH Stadpark macht es vor! 100 Eus, auch wenn es Martin zuviel ist, wir finden es ok. Kurvenrausch (und das macht einer privat, Hut ab!) keine 100 Eus am Tag. Gut, jeder kann fahren, original, Nach-, Umbau oder Eigenkonstruktion. Aber da ist doch der Ansatz, oder nicht? Siegi und Gerd
Deine Engagement ist sehr fein und löblich, aber je älter der Jahrgang desto schwieriger wird es jedoch Werksrenner auf die Strecke zu bekommen. Schon die Kategorien "originale" Supersport Modelle, TT-Modelle, Racing Modelle für die pre 30er Jahrgänge empfinde ich sehr attraktiv. Für die an historischen Motorradrennen Interessierten und für viele Besitzer solcher originaler historischer Sport + Rennmotorräder ist aber leider (aus den nochmals unten erwähnten Gründen) die Attraktivität und die Motivation an den VFV + DHM-Veranstaltungen teilzunehmen leider ziemlich gering.
"Die allermeisten Besitzer und Fahrer sind mit ihren Schätzen zuhause geblieben, bzw. haben sich dem Bastelbudenwettbewerb angepasst, weil man mit dem originalem Material gnadenlos durch moderneres Material abgehängt worden ist." + "Der DSMB müsste sich aufraffen den Teilnehmern mit originalen alten Rennmotorrädern mehr Aufmerksamkeit widmen." + "- unsinnige bürokratische Regularien und Lizenzen ausmisten, - eine würdigende Präsentation,... "
Liebe Motorsportfreunde, die Zeitschrift Motorrad Classic hat in dem heute im Zeitschriftenhandel erschienenen Heft März/April 2011 passend zum Saisonauftakt, über sechs Seiten einen schönen Bericht über die DHM veröffentlicht.
Hallo, ich bin einer der "neuen Einsteiger" in den Motorsport/Gleichmäßigkeitslauf. Ich gehe jetzt zwar auch schon auf die 5zig zu, hatte aber früher nicht viel mit Motorrädern und Motorsport zu tuen bzw. ich war kein grosser Fan. Ich weiß nicht mehr genau in welchem Jahr ich das erste Mal in Schotten als Zuschauer war (recherchiert, muß 2003 + mit Agostini 2004 gewesen sein). Es war aber das vorletzte Jahr mit Willi M. und seinen Rennmaschinen. Wir waren begeistert von den tollen Maschinen. Mein Bekannter (grosser Guzzi-Fan der seit 78 eine Moto Guzzi LM 1 besitzt bzw. besaß, weil ich sie ihm vor ein paar Jahren abgekauft habe). Sein Idol war damals G. Agostini und in Schotten stand er neben uns und fuhr später eine MV....Auch Dieter Braun, mir sagte der Name damals nix, fuhr eine Rennmaschine und einige andere mehr. Mein Bekannter kannte Sie (Fahrer und Maschinen fast) alle. Wir waren begeistert, hautnah an den Motorrädern/Fahrern und hautnah an der Strecke. So etwas kannte ich nicht (am Nürburgring braucht man schon den Feldstecher, um was zu sehen). Ich denke, so wie in Schotten war das Rennwochenende auch früher und sowas bringt die ALTEN ZEITEN nicht nur mir Nahe. Mit über 4zig habe ich dort das erste Mal unter freiem Himmel geschaffen. Auch ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde... Für mich ist so ein "Renn"-Wochenende pure Erholung und entspannen mich vom täglichen Stress. Eine Woche Urlaub in Italien oder Spanien sind doch wessentlich teurer, haben aber den gleichen bzw. besseren Effekt. So, welche Maschinen nun Originale und welche Replikas und ähnliche waren, kann ich nicht sagen und ist mir auch egal. Die Atmosphäre und das familäre Felling von früher kommt rüber und begeisterte nicht nur mich! Die Zeiten ändern sich. Das es denn Schotten GP so gibt, ist für mich ein Phänomen. Bei uns in NRW würde das scheitern und ich hoffe noch einige Jahre beim Schotten GP fahren zu dürfen. - Damals fasste ich den Entschluß, irgendwann fährst Du hier auch mal mit. Fehlte nur die passende Maschine. Eine Originale zu hohen 5-stellige Eurobetrag kann/konnte ich mir nicht leisten und das ist meine Meinung, wäre mir auch zum "verheizen" zu Schade. Irgendwann kaufte ich einen Productionracer der Klasse B mit VFV-Pass. So bin ich zum "Motorsport" gekommen. Das ich hinterher fahre, ist mir egal. Das Felling an der Strecke und im Fahrerlager begeistert mich. Ich denke so war das auch früher. Das es immer mehrere Meinungen zu dem Thema gibt, ist noch klar. Das es verschiedene Geschmäcker gibt auch. Man sollte hier ein wenig tolerant sein und auch Kompromisse eingehen. Meiner Meinung nach sind die Veranstaltungen im grossen und ganzen sehr gut. Schade finde ich, das in Schotten die Willi M. Renner nicht mehr dabei sind. Klar, da gab es auch negative Reaktionen. Aber es ist trotzdem schade. Die Demoläufe sind aber auch interessant. Ich denke da nur an die ohrenbetäubene DKWs. So was habe ich noch nie gehört. Also seit ein wenig tolerant und seht nicht nur immer das negative! Ich erinnere mich nur an schöne Zeiten in Schotten. (Hat das da mal geregnet?) Dieses Jahr bin ich wieder dabei. Klasse: B. Startnummer: B52. und.. ich freu mich schon drauf--auch wenn ich überrundet werde und einige über meine Guzzi ablästern werden. Dabeisein ist alles! Gleichmässig langsam kann ich auch. Grüsse an Alle oldimathes
ich möchte zunächst auf das aktuelle Heft der zeitschrift Oldtimer Markt hinweisen. Hierin ist ein schöner Bericht über die Sammlung von bimota KB1 unseres Fahrers Joachim Weise enthalten.
Schließlich darf ich darauf hinweisen, dass am 13 Juni zu der Veranstaltung des MSC Porz, das Kamerateam des DMSB anwesend sein wird. Der Bericht kann dann über www.DMSB.tv kostenfrei im Internet angeschaut werden.
Liebe Motorsportfreunde, ich möchte Euch auf die aktuelle Klassik Motorrad Nr.5 hinweisen. Frank-Albert Illg hat hier einen sehr schönen Bericht über unseren Fahrer Flavio Laus und Herrn Prof. Manfred Amelang von der Veranstaltung in Metz veröffentlicht.
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