ich glaube nicht, daß das eine mit dem anderen was zu tun hat.
Ich könnte mich jetzt mal hinsetzen, und die Veranstaltungen vom VFV und Art-Motor (Festival Italia) - beide in Oschersleben - mal genauer vergleichen (Teilnehmerzahlen, Nenngelder, Fahrzeiten usw.) Gerne könnte ich auch ein Festival Italia vor 2008 nehmen, als das auch noch mit dem DMSB-Prädikat ausgeführt wurde, damit es nicht wieder heißt, ich würde Äpfel mit Birnen vergleichen. Aber ich habe das Gefühl, daß an Fakten und Zahlen hier kein so rechtes Interesse besteht, und bevor wieder so ein Spruch kommt wie "... in Timbukto..", kann ich mir den Zeitaufwand sparen.
Aber aus dem Bauch raus wundert es mich, daß eine Firma, die ja gewinnorientiert arbeitet und auch noch Löhne zahlen muß, das anscheinend hinbekommt, was angeblich finanziell für einen Verein mit ehrenamtlichen Helfern nicht gehen soll.
Jetzt hier Todesszenarien mit rechtlichen Konsequenzen an die Wand zu malen, geht mir etwas zu weit, abgesehen von Haftungsausschlußerklärungen, Versicherungen usw. Ich bin mir sicher, daß beim Festival Italia, bei dem es ja leider schon schwere Unfälle gegeben hat, nicht an der Sicherheit (es gibt je nach Rennstrecke teilweise entsprechende Vorschriften und ich habe ja nun extra deswegen Oschersleben für den Vergleich genommen)gespart wird und auch die Haftungsfrage ordentlich geklärt ist, auch wenn manche sich hier anscheinend mit dem Argument die Geschichte schönreden wollen.
Zum thema "Sicherheit" gehören für mich übrigens auch sichere Strecken mit genug Auslauf (Stichwort Schotten) und vernünftige Aufwärm-/Besichtigungsrunden, in denen die Reifen warm werden, und man nochmal das Motorrad überprüfen kann. Wenn man vor dem Wertungslauf an dem Motorrad schraubt, dabei einen Fehler macht, kann man das da dann vielleicht noch feststellen. Wenn man aber "hintenrunm" aus dem Fahrerlager direkt in die Sartaufstellung fährt, so wie man es mir vom VFV in Hockenheim geschildert hat, ist das wohl kaum möglich.
Was ich als Beispiele erwähnt habe, sind große, seriöse Veranstaltungen, die sogar auf Gewinne ausgelegt sind. Wenn die mehr Fahrzeit bieten können, wundere ich mich halt etwas, wieso der VFV das nicht kann oder will. Selbstverständlich kann der VFV so weitermachen wie bisher. Ich wollte ja nur eine Anregung machen. Jeder kann ja selbst entscheiden, wo er fährt. Ich weiß von Teilnehmern, die beim VFV nicht fahren, weil es zu wenig Fahrzeit gibt. Andere "umgehen" das Problem, in dem sie ein zweites Motorrad kaufen, und in zwei Klassen fahren. Nur, da muß man erst mehrere Tausender investieren, um dann ein etwas besseres Preis/Leistungsverhältnis zu haben. Und andere kehren dem VFV den Rücken und fahren halt woanders. Schon mal darüber nachgedacht?
Sind alles nur Gedankenanregungen. Aber vielleicht würde es ja nicht schaden, mal über den Tellerrand zu schauen, andere Veranstaltungen zu besuchen und zu überlegen, was man an der aktuellen Situation verbessern könnte. Aber oft bewegt sich vieles in den eingefahrenen Wegen. Und wenn einer mal was sagt, gibts Kommentare wie in der Art "... der kann in Italien bleiben ..."
ich lade dich sehr herzlich ein, für nächstes Jahr mit uns die Streckenplanung zu machen, mit den Rennstreckenbetreiber zu verhandeln und Deine Wünsche zu verwirklichen.
Wenn Du uns hilfst und Deine Wünsche durchsetzt, wird die DHM noch attraktiver, wir haben mehr Fahrzeit und und und.........
Nicht reden, handeln ist das Motto. Auf geht`s, wir sind alle keine gelernten Rennserienbetreiber. Wir alle geben soweit uns es möglich ist alles, um für die DHM alles Machbare zu erreichen.
Stund um Stund fahren unser Führungspersonen durch Deutschland um Termine und Kosten auszuhandeln. Und denke nicht das uns die Streckenbetreiber mit offenen Armen empfangen.
Zeigt es uns wie es besser geht. Organisiert ein Wochenende welches noch besser ist als die bisherigen und wir haben alle Spaß.
Und nur eines am Rande. Bei der Einstellfahrt in Oschersleben, konnte jeder fünf mal starten und das für 85 €. Über dreihundert Startplätze standen zur Verfügung. 130 haben sich nur auf den Weg gemacht. Würden bei der Einstellfahrt 300 an den Start gehen, könnten wir den Überschussbetrag in einer anderen Veranstaltung investieren und auch mehr Fahrzeit erkaufen.
ich habe mich schon mal mit der Materie befaßt und überlegt, eine Rennstreckenveranstaltung durchzuführen, ich bin also nicht so blauäugig, wie vielleicht geglaubt wird, weiß ungefähr, was man braucht, was es kostet usw. Vielleicht mache ich das auch noch in den nächsten Jahren. Das wird dann aber ausschließlich eine Veranstaltung für italienische Motorräder (neu und alt) sein, weil das mein eigentliches Betätigungsfeld ist. Aber wie ich schon weiter oben erwähnt habe, habe ich leider ziemlich wenig Zeit. Und wenn ich mich mit Zeit und Geld irgendwo engagiere, dann bei Italo-Veranstaltungen aller Art. Was nicht heißt, das ich nicht auch an allgemeinen Veranstaltungen teilnehme und darüber teilweise in meiner Zeitung berichte, aber wenn ich was investiere, dann bei den Italos.
Fünfmal an einem Tag für nur 85 Euro fahren, das hört sich gut an. Das als Einstellmöglichkeit zum Saisonanfang ... da wundert es mich, daß das nicht alle genutzt haben.
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